Claudia.
Ich heiße Claudia und bin ein italo-trentinerisch-deutscher Mix: ja, das klingt wie ein hausgemachter Likör mit fragwürdigen Zutaten, aber irgendwie passt es.
Ich lebe mit meinen drei Hunden an diesem Ort, den ich gerne als mein kleines Paradies auf Erden bezeichne – und nein, das ist nicht nur so dahingesagt, ich meine wirklich meinen Garten.
Ich liebe Blumen, die morgendliche Presse-Schau, weißen Portwein und altes deutsches Porzellan – ja, ich weiß, das erinnert ein wenig an die Sammlung einer neunzigjährigen Tante, aber mir vermittelt es eine ästhetische Ruhe, die jeder Logik trotzt.

Die Idylle.
Also all das, was Jar umgibt.
Der Weiler Pizzon liegt entweder am Anfang oder am Ende der Welt – je nachdem, aus welcher Perspektive man es betrachtet.
Hier leben vierundsechzig Seelen und ich habe mittlerweile alle kennengelernt. Begegnet man sich, so grüßt man sich – auch heute noch ist ein Kopfnicken das Mindeste.
Im Zentrum des kleinen Ortes steht ein Brunnen: Früher wuschen die Hausfrauen dort ihre Wäsche, heute baden Hunde darin und im Hochsommer springen Kinder lachend und planschend hinein.
Bei Sonnenuntergang aber wird unser Brunnen zum Hauptquartier einer Gruppe einheimischer Frauen, die hier ihre Füße ins Wasser tauchen und dabei neckische Gespräche führen. Sie von meiner Terrasse aus zu beobachten ist die reine Wonne – dabei zu sein, eine Ehre!
Mehrmals im Jahr wird hier gefeiert: Jeder bringt etwas mit, es wird gegessen und getrunken – schließlich sind wir im Veneto.
Wenn sie mich einladen, sagen sie: „Nur für die aus Pizzon.“ Und dann denke ich mir: Also gehöre ich jetzt auch dazu!
Es führt nur eine Straße hierher – und sie endet auch hier. Kein Café, kein Supermarkt, nur Stille und Natur.
Am Morgen singen die Vögel, im Sommer wächst das Gras hoch, unbekannte Insekten bewohnen jede Ritze. Gewitter donnern durch die Hügel – und ich fühle mich sicher!
Pizzon ist einfach die Idylle.
Es führt nur eine Straße hierher – und sie endet auch hier. Kein Café, kein Supermarkt, nur Stille.
Am Morgen singen die Vögel, im Sommer wächst das Gras hoch, unbekannte Insekten bewohnen jede Ritze. Gewitter hallen durch die Hügel – und ich fühle mich sicher.
Pizzon ist die Idylle.
Warum Jar?
Der Name selbst sagt es: JAR / dʒɑr /, aus dem Englischen für Vase, Gefäß, Glas. Ein Behälter.
Ein Zuhause ist ein Behälter. Es birgt unsere Geheimnisse, unsere Intimität, die Momente, die wir bewahren wollen, und jene, die wir vergessen möchten. Es birgt uns.
Jar entstand aus dem Wunsch heraus, das Leben derjenigen sorgfältig aufzubewahren, die sich entscheiden, hier einzutreten.
Hier bei Jar lieben wir die kleinen, scheinbar unbedeutenden Dinge: den Duft von frisch gemähtem Gras, das Brot, das im Ofen langsam an den Rändern dunkel wird, das Zirpen der Zikaden, wenn die Hitze zunimmt.
Wir lieben den vom Wind herbeigetragenen Blütenstaub, die ruhigen Momente der Stille, das gemütliche Plaudern mit Menschen, die hier vorbeikommen – auch wenn es nur auf einen Kaffee oder ein Lächeln ist.
Wir bieten einen Service, der mit Sorgfalt, Professionalität und vor allem mit Liebe und Leidenschaft ausgeführt wird.
Wir wünschen uns, dass sich diejenigen, die uns auswählen, frei fühlen. Frei, auch nur für einen Moment vom Lärm der Welt abzuschalten. Die Luft dieses kleinen, unperfekten und friedlichen Fleckchens Erde einzuatmen das wir unser Zuhause nennen dürfen.
Mein Landhaus.
Im Jahr 2023 bin ich auf dieses etwas heruntergekommene Bauernhaus gestoßen und habe mich sofort verliebt. Ich wollte ihm den Glanz zurückgeben, den es verdient. Ich wollte allen zeigen, was ich sah, wenn ich es ansah: eine Möglichkeit.
Ich wollte etwas Zerbrochenes nehmen und es reparieren. Schließlich geht es immer um Fürsorge. Sich um Dinge kümmern, um Menschen, um Tiere, um alles, was uns umgibt.
Die Restaurierung dauerte zwei Jahre und ich habe selbst viel mitgearbeitet, unterstützt von erfahrenen Handwerkern, die mir geholfen, mich verwirrt, mich manchmal wütend gemacht und mir sehr viel beigebracht haben – und was vielleicht am Wichtigsten ist: Sie haben mir genug Vertrauen geschenkt, um meiner Vision zu folgen, die manchmal mehr Instinkt als Plan war. Herausgekommen ist eine leicht ungeordnete, aber stimmige Mischung verschiedener Stile und Epochen.
Ich wollte das Haus nicht zu viel modernisieren oder es in irgendeiner Weise zeitgemäß machen. Ich wollte einfach, dass es ein Zuhause ist: warm, einladend und ein bisschen altmodisch. So ein Haus, in das man hineingeht und das Gefühl hat, man hätte schon immer darin gelebt – auch wenn man zum ersten Mal die Schwelle überschreitet.
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